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Fast-Food-Kette Subway will expandieren und sucht Partner

Le 10 février 2015, 03:35 dans Humeurs 0

43.000 Restaurants weltweit, damit hat Subway mehr Standorte als McDonald's. Und ist dennoch kleiner, vor allem in Österreich. Doch die Fast-Food-Kette will expandieren und sucht Partner für neue Restaurants. Von Hannes Gaisch und Wolfgang Fercher

Mit 43.000 Restaurants weltweit nennt sich die Fast-Food-Kette Subway den größten Franchisegeber. Die 25 Ableger in Österreich nehmen sich da vergleichsweise bescheiden aus. Obwohl Christian Türcke, Geschäftsführer und Entwicklungschef für Bayern, Österreich und Südtirol, sagt: „Wir haben in Österreich Fuß gefasst und sind angekommen.“

Derzeit befindet sich Türcke auf Österreich-Tour, denn die Ankunft hier soll vertieft werden. Subway will im Süden Österreichs expandieren und legt dabei seinen Fokus auf die Steiermark und Kärnten. In der Steiermark betreibt Subway bisher nur drei Standorte, die alle in Graz sind. „Das Potenzial hier ist aber groß, denn wir haben in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern überdurchschnittliche Kundenfrequenzen.“ Mittelfristig denkt Türcke an eine Verdreifachung der Standorte und hofft auf Restaurants etwa in Leoben, Fürstenfeld, Weiz, Leibnitz, Hartberg, Bruck oder Feldbach.

7500 Euro Eintritt

Subway sucht zwar keine Investoren, aber Franchisenehmer, die wiederum eine gewisse Bonität mitbringen müssen. Der Einstieg in das System Subway kostet einmalig 7500 Euro, für die Eröffnung des eigenen Restaurants ist mit einer Investition von 150.000 Euro zu rechnen. Aus dem Umsatz werden Gebühren generiert, um damit unter anderem Werbung zu finanzieren. Erfahrung in der Gastronomie ist keine Voraussetzung: „Wir übernehmen die Ausbildung und auch die laufende Betreuung im Geschäftsbetrieb“, sagt Türcke. Interessenten können sich unter zentrale@subdev.eu melden.

Der Fast-Food-Markt ist durch eine wachsende Zahl von Anbietern heiß umkämpft und gerade im Umbruch. Branchenprimus McDonald’s musste zuletzt bittere Umsatzeinbußen schlucken, da auch beim schnellen Essen immer mehr Gesundheit und Ökologie in den Vordergrund rücken, McDonald’s da aber ein Imageproblem hat. Subway positioniert sich mit seinen Sandwiches wie andere Mitbewerber auch als gesündere Alternative.

 

Kurz notiert - unser Blog zur Mode

Le 9 février 2015, 03:45 dans Humeurs 0

 

Und die Chefin hat doch nicht das letzte Wort, sondern die - wie könnte es anders sein - BREAD & Butter. Die insolvente Messe feiert Wiederauferstehung. Ab Juli 2015 soll die Bread & Butter wieder in Berlin-Tempelhof stattfinden. Das ließ der Insolvenzverwalter am späten Nachmittag mitteilen. Als alle auf den letzten Schauen waren. Angeblich gibt es einen Investor und ein überarbeitetes Konzept: Dazu gehört wieder einmal der Plan, die Endverbraucher mit ein zu beziehen.

Jetzt wird gefeiert! Und wir hoffen noch auf viele schöne Eindrücke unser Partygänger auf unserem Twitter-Account. Die Chefin wird auch nicht schimpfen morgen. Versprochen, verspricht sie jedenfalls hoch und heilig! Wir glauben das mal...

 

Ende gut, vieles gut! Die Strategie von Marina Hoermanseder scheint aufzugehen - extrem anfangen und dann tragbares ein streuen. Dieses Mal waren die modellierten Korsagen nur der Rahmen ihrer Schau. Das ist ziemlich schlau und spricht dafür, dass die Wienerin vor ihrem Designstudium BWL studierte. Cord in Rostbraun, dazu Dunkelblau - schön. Das war mal ein gutes Ende für diese Modewoche.

Den Feierabend habt Ihr Euch verdient! Wobei, hier ist natürlich noch nicht Schluss. Und im Print wird wohl noch aktualisiert, aber trotzdem. Fesch schaut's aus und ist dann gleich schon im Lokal um die Ecke zu haben das gedruckte Produkt mit den zwei Seiten Mode:

Voll der Hammer! Oder besser - unter dem Hammer. Letzte Chance: Nur noch heute können im Soho House Berlin die Stücke vorbesichtigt werden, die am 09. Februar unter den virtuellen Hammer kommen. In ihrer “Chanel Only”-Auktion versteigert das Online-Auktionshaus Auctionata einige Klassiker des französischen Moderiesen. Natürlich mit dabei: Die ikonische “2.55”. Die kleine Ledertasche mit dem signifikanten Nahtmuster und der Logoschließe gehört zu den bekanntesten Produkten der Branche. Am Auktionstag kann die Versteigerung per HD-Livestream mitverfolgt werden.

Musterhaft eingekauft. Jetzt aber schnell - wer noch ein paar Fashion- Week-Prozente abstauben will, hat nur noch bis morgen Zeit, dann sind die “Sample Sales” vorbei, die fester Bestandteil der Fashion Weeks sind. Hier werden Musterteile Berliner Designer von den PR-Agenturen verkauft, die zuvor zum Beispiel für Fotoproduktionen gebraucht wurden. Die etwas andere zweite Hand also. Wer gern tragen möchte, worin schon das ein oder andere Model gesteckt hat, wird noch bis morgen zum Beispiel in der Projekt Galerie fündig. Allerdings nicht an der gewohnten Adresse in der Gormannstraße, sondern ein paar Häuser weiter im VEKTOR Shop. Die Auswahl an Teilen von Marken wie Penkov oder c.neon ist diese Saison schlicht zu groß für die Räume des Showrooms. Auch mit dabei ist die letzte Kollektion von Butterflysoulfire. Die Marke gibt es mittlerweile nicht mehr, also die letzte Möglichkeit noch etwas von dem Berliner Label zu ergattern! Kommen kann jeder, der kaufen oder gucken will! Im VEKTOR Shop in der Gormannstraße 23 in Mitte, bis morgen 11 bis 20 Uhr!

 

Ziemlich gaga. Mehr Dschungel-News aus dem Zelt gab es bei Thomas Hanisch. Nacktschnecke Micaela Schäfer hat ja bekanntlich Schwierigkeiten, Einladungen zu den Fashion Shows bekommen. Hanisch diskriminiert aber nicht und lud sie in die erste Reihe ein. Die größte Überraschung der Show: Sie hatte etwas an. Abgesehen von ihrem schwarzen Lady-Gaga-Gedächtnislook trug sie eine Haarkreation, die aussah wie eine wilde Antenne. Wild waren auch die Entwürfe, die eher anmuteten wie eine verrückte Abschlusskollektion. Die Kegelärmel und Lederschnallen am Rockende machten es den Models schwer, normal zu gehen. Aber für ein Lady-Gaga-Video ist das ja eh nicht wichtig.

München in Berlin. Hat sich schon ein bisschen wie eine Abschlussparty angefühlt, dabei liegt der letzte Tag der Berliner Fashion Week noch vor uns. Gestern Abend hat die Vogue zusammen mit Mercedes-Benz in das Restaurant Borchardt eingeladen. Neben so ziemlich jedem Designer, den die Stadt zu bieten hat, wie Alexandra Fischer Roehler und Johanna Kühl von Kaviar Gauche, Timm Süssbrich von Barre Noire, Malaika Raiss oder Hien Le, kamen auch viele bekannte Gesichter, die nichts mit Mode am Hut haben. Jogi Löw zum Beispiel.  Hat sich bestimmt auch für ihn gelohnt: Das Borchardt hat seine besten Speisen eingeschrumpft und Minischnitzel, Minifisch- und Minirindsfilet serviert. Um 12 gab's dann die obligatorische Currywurst. Minicurrywurst versteht sich. Da wird ja immer gedacht, dass man die in Berlin servieren müsste, dabei mögen wir doch viel lieber Döner!

Thema des Abends war wieder das Fashion Council, das Anfang der Woche gegründet wurde. Präsidentin des Councils und Vogue-Chefin Christiane Arp dankte ihren Mitstreitern, die sich jetzt dauerhaft für die deutsche Mode starkmachen wollen. Das fand auch ihre Vorgängerin bei der Vogue, Angelika Blechschmidt, gut. Die saß vergnügt in der ersten Reihe. Um sie zu erkennen, musste man zwei mal hinschauen: Ihr Markenzeichen, die braunen Haare mit der grauen Strähne, hat sie jetzt in komplettes Grau getauscht. Ihrer getönten Brillengläser sind aber geblieben. Angelika Blechschmidt verließ das Borchardt mit bester Laune und Designerin Dorothee Schumacher untergehakt gegen 1 Uhr. Nach der Minicurrywurst-Parade. Klar.

Und jetzt auch das noch! Damit ist es dann aber auch gut, was diesen Programmteil betrifft (zumal sich die Chefin das niemals freiwillig beim RTL angucken würde):

Auch das noch - Dschungel-Alarm: Wunderbar unprätentiös war Olivia Jones. Die Dschungel-Camp-Gewinnerin der Herzen setzte sich in die dritte Reihe. Natürlich dauerte es nicht lang und die Platzanweiserinnen baten den Kamaramagneten in die Erste. Die Dschungelkrone ist etwa gleichbedeutend mit der front row. So konnte wenigstens die vierte Reihe wieder etwas sehen, in ihrem pink-glitzernden Haarturm hätte Jones so einiges mit nach Australien schmuggeln können. Wer es diesmal nicht ins australische Camp geschafft hat, kam einfach ins Zelt, Pressefotos von dort gelten als direkte Bewerbung bei RTL. Melanie Müller war natürlich auch da, als Matrosin im kurzen Minikleidchen. Die Kälte vor dem Zelt kann einer Dschungel-Queen schließlich nichts anhaben.

Wo ist der Ring? Bei Kaviar Gauche gab es Bräute ohne Ende. Dabei war die Definition derer sehr frei interpretiert: Am Ende liefen die Models fast nackt über den Laufsteg. Natürlich umhüllt von einem durchsichtigen Nichts und ein paar Schmuckblümchen oder Pailletten. Da ist nix mit Hochzeitsunterwäsche - der Bräutigam sieht gleich am Altar, was er bekommt. Alle anwesenden Gäste übrigens auch. Bezaubernd wirkte die Installation von Metallblumen, die sich zur Schwanenseemelodie im Handyblitzlicht des Publikums bewegten.

Take it easy - Der Schweizer Designer Julian Zigerli, sonst bekannt für bunte Männerkleidung, zeigte eine völlig entspannte "vor-dem-Fernseh-wohlfühl"-Kollektion. Die Models lümmelten gemütlich mit Chipstüte herum und genossen die Livemusik. Ein Modelpaar zog sich aus und (leider) wieder an, sexy wurde es also trotz Chiller-Klamotten. Der Designer selbst lief während der Präsentation durchs Publikum und lauschte, was alles über ihn gesagt wurde. Seine bunteren Entwürfe werden hoffentlich bald im Einzelhandel erhältlich sein, eine Kollaboration ist geplant. Leider konnten wir ihm nicht entlocken, mit wem.

Wlada lässt sich ein Brötchen ans Ohr kauen! Sie hält tapfer durch mit ihrer Fashion-Week-Diät. Muss man schon sagen, alle Achtung. Diesmal gab es sogar ein paar Äpfel für Wlada Kolosowa, Teil vier hier zum Nachlesen.

So, jetzt aber los. Das könnten wir schon jetzt gut gebrauchen (auch wenn es schon am Mittwoch zu sehen war: himbeerfarben, knalliges Orange, Cyclam. Damit will Dorothee Schumacher im nächsten Winter die Tristesse von den grauen Straßen vertreiben. Aber sie wäre nicht Schumacher, würde sie nicht auch mit zarten Pastelltönen, Camel, Grau und dem obligatorischen Nachtblau, vorzugsweise im Verbund mit Schwarz, spielen.
Mix und Kontrast, scheinbarer Widerspruch, ist die Losung für den nächsten Winter. Schumacher zeigt ihre Kollektion in der neoromanischen Architektur der Villa Elisabeth in Mitte, die Models spazieren in ihren zarten Kleidern zu den harten Klängen Led Zeppelins oder Jefferson Airplanes. Fließende Seide trifft auf strukturgebende Wollstoffe, Röcke in kurzer A-Linie wechseln sich ab mit Midilänge, schmale Skinnypants mit Schlaghosen. Mesh-Stoffe werden kombiniert mit Strick oder Fell oder beidem.Was bleibt, ist die sehr schmale oder körperumspielende Silhouette, ein Markenzeichen der Designerin. Nur die Taille rückt sichtbar nach oben. Kleine Bustiers, getragen über gerade geschnittenen Kleidern, betonen die Figur, kurze Jäckchen oder Pullis verschieben ebenso die Taille nach oben.

Dorothee Schumacher, die seit gut 25 Jahren Mode macht und damit auch international Erfolge feiern kann, macht längst nicht mehr nur mädchenhaft-verspielte Kleider in Nude und Schwarz. Seit einiger Zeit schon hat sie sich emanzipiert von ihrem alten Image und steht nun für eine Mode, die nicht nur von ganz jungen Frauen getragen werden kann. Schumacher betont, sie wolle Mode für die berufstätige Frau machen, die ihre Toughness nicht unbedingt mit einem maskulinen Hosenanzug beweisen muss.

Sie hat ja auch viel zu tun. Hier der sichtbare Arbeitsnachweis der Chefin vom Mittwoch, der Berliner Mode Salon im Video:Sie hat aufgelegt! Das Tagesprogramm: Heute endet die Fashion Week mit einer Show von Marina Hoermanseder, die Wienerin ist bereits zum dritten Mal dabei in Berlin. Ihre an Orthopädie erinnernden Lederkorsagen entwickelt sie weiter. "Ich will nicht nur, dass die Leute sagen: Oh krass, ey, sondern: Ich will das haben" - sagt Hoermanseder.

Die Messen haben heute übrigens schon geschlossen. Das erste Fazit der Veranstalter fällt erstaunlich positiv aus. Die erste Modenschau des heutigen Tages ist von de Berliner Designerin Isabell de Hillerin. Direkt danach zum ersten Mal Thomas Hanisch, der gleich nach seinem Abschluss schon Lady Gaga einkleidet hat.

Guten Morgen! Auf zum letzten Tag der - äh - Woche mit vier Tagen. Was erwartet uns heute noch? Das erzählt uns unsere Moderedakteurin Grit Thönnissen gleich, wenn sie ihr Telefon mal zur Seite gelegt hat. Kann sich nur noch um Stunden handeln...

Immer mehr Hamburger sagen: Wir tragen echten Pelz, na und?!

Le 7 février 2015, 06:36 dans Humeurs 0

Jenni D. (19, l.) aus Eppendorf und Alisa K. (18) aus Uhlenhorst tragen gerne Pelz.
                       (Image:hochzeitde)

Fell-Flut in der City: Am Jackenkragen, am Stiefelsaum, als Mützenpuschel – kaum ein Kleidungsstück kommt in diesem Winter ohne Pelzbesatz aus. Was lange verpönt war, ist wieder in Mode. Todschick oder moralisch verwerflich? Die MOPO fragte unter Hamburgern nach.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Über modische Ethik schon. Mehr als 80 Prozent der Deutschen lehnen das Töten von Tieren für die Pelzproduktion ab. Komisch nur, dass seit einigen Jahren wieder mehr Pelz verkauft wird – und dabei handelt es sich bei den wenigsten Produkten um Kunstfell!

„Pelz wird heute mehr als Accessoire wahrgenommen“, erklärt Jan Peifer vom Deutschen Tierschutzbüro. Das Gefühl zum Pelz habe sich verändert, bestätigt Frank Schmidt, Kampagnenleiter bei Peta: „Einem Pelzkragen sieht man nicht an, dass dafür Marderhunde lebendig gehäutet oder Hunde und Katzen totgeknüppelt wurden.“

Zumal Echtpelz nicht gekennzeichnet sein muss. Und: Kunst- und Echtpelze, die meist aus Asien oder Nordosteuropa stammen, sind im Preis nicht mehr zu unterscheiden. Dass die Produktion für die Tiere äußerst qualvoll ist: Kaum einen der befragten Pelzträger kümmert’s. Hauptsache, schick und warm.

Im Internet kursieren schockierende Videos. Von Füchsen und Nerzen, die in engen Käfigen gehalten werden. Um schließlich erschlagen, erdrosselt oder mit Stromschlägen getötet zu werden.

Vor einigen Jahren trauten sich Pelzträger kaum mehr auf die Straße. Mäntel wurden mit Farbe beschmiert oder zerschnitten, ihre Träger beschimpft. Heute regt sich kaum noch Widerstand, der Pelz ist im Mode-Discounter angekommen – und damit in der Mitte der Gesellschaft.

Möglicherweise habe man sich nach den Erfolgen der 90er Jahre zurückgelehnt, sagt Thomas Pietsch von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“: „Wir haben die Aufklärung vernachlässigt, uns auf die politische Arbeit konzentriert.“ Mit Erfolg: Pelztierhaltung wurde in Belgien und den Niederlanden verboten. Neue Bestimmungen in Deutschland führten zur Schließung von Nerzfarmen.

„Jede Generation muss neu aufgeklärt werden“, erklärt Frank Schmidt. Tierschutzvereine setzen dabei auch auf Schockkampagnen, verteilen etwa mit einem blutigen Pelzmantel Flyer. Um die Konsumenten aus ihren flauschigen Träumen zu reißen.

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